Saghmosawank-Denkmal des Armenischen Alphabets-Amberd-Oschakan

Saghmosawank

 

Saghmosawank, „Psalmenkloster“, ist ein ehemaliges Kloster der Armenisch-Apostolischen Kirche in der nordarmenischen Provinz Aragazotn nördlich von Jerewan.

Die Hauptkirche wurde Anfang des 13. Jahrhunderts zusammen mit den benachbarten Klöstern Howhannawank und Tegher im Auftrag der herrschenden Fürstenfamilie Vachutian erbaut. Das heutige Dorf in der Umgebung der erhaltenen Kirchengebäude trägt den vom Kloster abgeleiteten Namen Saghmosavan.

 

Denkmal des Armenischen Alphabets

 

Die „Denkmal des Armenischen Alphabets“ befindet sich im Dorf Artaschawan, am östlichen Fuß des berges Aragaz. Das Denkmal wurde im Jahre 2005 vom berühmten Architekten Dschim Torosjan, gewidmet dem 1600 Jubiläum der Schöpfung der armenischen Schrift, gebaut. Das ist ein Steindenkmal der armenischen 39 Buchstaben.

 

Amberd

 

Amberd ist eine mittelalterliche, seit 1236 teilweise zerstörte Festung, etwa 6 km vom Dorf Byurakan entfernt auf einer Höhe von 2300 m am Südhang des Berges Aragaz in Armenien.

Die Kirche wurde im Jahre 1026 von dem Fürsten Vahram Vatchoutian aus Tuffstein erbaut.

Zum ersten Mal wurde die Festung im 11. Jahrhundert durch die Seldschuken angegriffen. Im Jahr 1236 wurde Amberd infolge eines Feuers, ausgelöst von angreifenden Mongolen, zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.

Amberd ist eine der seltenen Zeugen armenischer Militärarchitektur des Mittelalters. Die Festung, die auf einem Bergsporn erbaut wurde, gehörte zu einem Verteidigungssystem, das die Ebene des Ararat kontrollierte.

 

 

 

Oschakan ist eine Kleinstadt in der zentralarmenischen Provinz Aragazotn, die vor allem als Begräbnisort von Mesrop Maschtoz bekannt ist, einem Heiligen der Armenisch-Apostolischen Kirche, der wegen der Einführung der armenischen Schrift im Jahr 405 verehrt wird. Die über seinem Kenotaph in den Jahren 1875–1879 anstelle eines Vorgängerbaus neu errichtete Kirche ist ein Pilgerziel.

Mit Mesrop Maschtoz begann die Übersetzung der Bibel in die armenische Sprache. Im 5. Jahrhundert erfolgte die offizielle Übernahme des Armenischen als Liturgiesprache. Die in den Klöstern im Mittelalter angefertigten illuminierten Handschriften gelten bis heute als die eigentlichen Träger des armenischen kulturellen Erbes.

Eine erste Kirche wurde nach Mesrop Maschtoz Tod um 443 von Vahan Amatuni gestiftet, ein von den Sassaniden als Assistent des Statthalters eingesetzter Fürst der Amatuni-Dynastie, der sich 451 mit anderen armenischen Dynastien gegen die Einführung der persischen Religion in seinem Land auflehnte und dafür nach Gorgan in die Verbannung geschickt wurde. Von diesem Gebäude und den zahlreichen nachfolgenden ist abgesehen von der Gruft nichts erhalten geblieben. Die heutige Kirche wurde unter Katholikos Georg IV. 1875–1879 errichtet.

 

 

 

Dauer: 5-6 Stunden

Preise für Gruppen- und Tagestouren

(Die angegebenen Preise beziehen sich auf das Transportmittel, unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer)

 

Preis ohne Reiseleiter
1-3 Pers.4-6 Pers.
bis zu 7 Pers.
- Euro
- Euro
Auf Anfrage
Preis mit Reiseleiter
1-3 Pers.4-6 Pers.bis zu 7 Pers.
- Euro
- Euro
Auf Anfrage
 
Nicht im Reisepreis enthalten:
  • Eintrittskarten zu historischen und kulturellen Zentren;

   

  • +49 177 591 91 91

 

 

Top