Kloster Achtala - Kloster Haghpat - Kloster Sanahin - Kathedrale von Odsun

Kloster Achtala

Das Kloster Achtala ist ein ehemaliges Kloster der Armenischen Apostolischen Kirche in der Provinz Lori. Das Kloster Achtala wurde Ende des 10. Jahrhunderts auf einem erhöhten Felsvorsprung errichtet, der auf drei Seiten von tiefen Schluchten umgeben ist.

Bergseitig schützen kegelförmige Türme und Mauern das Kloster. Mauern und Türme der Festung wurden aus bläulichem Basalt und Kalkmörtel erbaut.

Das bedeutendste Bauwerk des Klosters ist die Muttergotteskirche. Das genaue Baujahr der Hauptkirche des Klosters ist unbekannt. Heute wird die Bauzeit der Kirche allgemein auf das 11. bis 13. Jahrhundert datiert.

Die mittelalterlichen Wandmalereien im Inneren der Kirche zählen zu den besterhaltenen in Armenien. Sie werden auf die Zeit von 1205 bis 1276 datiert.

 

Kloster Haghpat

Das Kloster Haghpat ist in der Provinz Lori. Das im 10. Jahrhundert gegründete Kloster Haghpat blieb, abgesehen von kleineren Renovierungen im 11. und 12. Jahrhundert, weitgehend im Originalzustand erhalten. Es gilt als ein herausragendes Beispiel für die mittelalterliche armenische Architektur.

Im Jahr 2000 nahm die UNESCO das Kloster gemeinsam mit dem vier Kilometer westlich befindlichen Kloster Sanahin in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes auf.

Wie die anderen Klöster im Norden Armeniens liegt es nicht an einem abgeschiedenen Ort, sondern wurde bewusst in der Nähe eines bestehenden Dorfes erbaut.

Die Surb Nschan-Kirche (Heiligkreuz-Kirche) ist der älteste Teil der Anlage. Mit ihrem Bau wurde um 976 begonnen. Die Kirche ist eine gewölbte, einschiffige Kirche, die von außen rechteckig wirkt, im Inneren aber kreuzförmig ist. Ihre zentrale Kuppel ruht auf vier an den Seitenwänden aufgestellten Säulen. Sie gilt damit als typisches Beispiel der armenischen Architektur des 10. Jahrhunderts.

Kloster Sanahin

Kloster Sanahin ist in der Nähe des gleichnamigen Ortes in der Provinz Lori, das 966 gegründet wurde. Ebenso wie das in Sichtweite knapp vier Kilometer nordöstlich gelegene Kloster Haghpat wird es seit 1996 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet.

Sanahin ist älter als Kloster Haghpat. Das bringt auch der Name zum Ausdruck, der dieses (Kloster) ist älter als jenes bedeutet.

In beiden Klöstern, besonders in Sanahin, wurden humanitäre Wissenschaften, Musik und Medizin gelehrt, wissenschaftliche Abhandlungen verfasst und Kunstwerke (meist Miniaturen) gemalt. Hier in den Akademie des Magistros verfügt das Bauwerk über eng beieinanderliegende Nischen, die den Studierenden während der Vorlesungen vermutlich als Sitzgelegenheiten dienten.

Ältestes Gebäude von Kloster Sanahin  ist die nördlich anschließende Muttergotteskirche aus dem zweiten Viertel des 10. Jahrhunderts. 1063 wurde auf dem Gelände eine Bibliothek errichtet. Bis in das 13. Jahrhundert wurde der Komplex weiter ausgebaut. Heute gilt es als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage Armeniens.

Die Bibliothek wurde 1063 errichtet und diente auch als Aufbewahrungsort für Reliquien.

Der Glockenturm von Sanahin ist ein dreistöckiges Gebäude. Er gilt zusammen mit dem Glockenturm von Haghpat als ältestes Bauwerk dieses Typs in Armenien.

 

Kathedrale von Odsun

Die Kathedrale von Odsun ist eine armenisch-apostolische Kirche im Dorf Odsun in der Provinz Lori. Die Basilika wurde im 7. Jahrhundert erbaut und soll auf den Katholikos Howhannes Odsnezi zurückgehen, der von 717 bis 728 Oberhaupt der armenischen Kirche war. Archäologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Kirche älter ist.

Die zentrale, sechzehneckige Schirmkuppel wird von vier freistehenden Stützen getragen. An der Nord- und Südseite ist die Basilika von Arkaden umgeben, die an der Westseite in eine durchgehend gestaltete Mauer mit Portal übergehen.

Nördlich der Kathedrale steht auf einem siebenstufigen Sockel ein Grabmal in Form eines hufeisenförmigen Doppelbogens aus Tuff, in denen sich jeweils eine hellere Stele befindet. Die Bedeutung der Stelen ist nicht geklärt, sie werden auf das 5. bis 8. Jahrhundert datiert.

Der einzige vergleichbare Grabbau in Armenien blieb in Aghitu in der Provinz Sjunik erhalten. Auf dem Gelände der Kathedrale sind zudem viele Grabsteine des Klerus zu finden.

 

Dauer: 11 Stunden

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