Kathedrale von Etschmiadsin - Sankt-Gajane-Kirche - Sankt-Hripsime-Kirche - Swartnoz Kathedrale - Chor Virap

Tagestour: Kathedrale von Etschmiadsin - Sankt-Gajane-Kirche - Sankt-Hripsime-Kirche - Swartnoz Kathedrale - Chor Virap

 

Die Kathedrale von Etschmiadsin, das etwa 20 km westlich von Jerewan liegt, ist eine armenisch-apostolische Kirche in der armenischen Provinz Armawir. Ein ab 301 auf Geheiß des ersten Katholikos Gregor der Erleuchter über den Fundamenten eines heidnischen Tempels errichteter Kirchenbau soll im August 303 eingeweiht worden sein. Die im 17. Jahrhundert grundlegend restaurierte Kirche wird seit 2000 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet.

Die Kathedrale von Etschmiadsin, wird als der älteste christliche Ort der Armenier verehrt und stellt das religiöse Zentrum des Landes dar. Die Kathedrale ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Armeniens.

 

Die im 7. Jahrhundert errichtete armenisch-apostolische St. Gajane-Kirche ist seit 2000 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet und liegt nur wenige hundert Meter von der Kathedrale von Etschmiadsin, dem Sitz des Katholikos, entfernt. Die St. Gajane-Kirche wurde am Ort des Martyriums der Gajane errichtet.

Die heilige Gajane war eine Äbtissin und Lehrerin der Hripsime, die eine Verwandte des römischen Kaisers Claudius gewesen sein soll und vor dem sie begehrenden Kaiser Diokletian mit 70 Jungfrauen und Gajane aus einem römischen Kloster über Edessa nach Armenien floh. Dort wurde der armenische König Trdat III. auf sie aufmerksam, doch sie wollte nicht seine Frau werden, sondern Nonne bleiben, weshalb er sie enthaupten ließ. Gajane, die nach dem Tode Hripsimes ebenfalls von Trdat III. begehrt wurde und ihn zurückwies, sowie 32 der aus Rom geflohenen Jungfrauen wurden 301 an anderen Orten in Etschmiadsin hingerichtet.

 

Die armenisch-apostolische Sankt-Hripsime-Kirche wurde von Katholikos Komitas über dem von Isaak dem Großen gebauten Mausoleum der heiligen Hripsime errichtet und laut Inschriften über dem Westeingang und unter der Ostapsis sowie Angaben des Historikers und Zeitzeugen Sebeos im Jahr 618 vollendet. Die Kirche ist eine der ältesten erhaltenen des Landes und stellt einen vollständig ummantelten Tetrakonchos mit Strebenischen in den vier Ecken dar. Die Hripsime-Kirche ist gemeinsam mit der westlicher und zentraler in der Stadt liegenden Kathedrale und zwei anderen Kirchen von Etschmiadsin seit 2000 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet.

Sankt Hripsime wurde am Ort des Martyriums der Hripsime erbaut, das um das Jahr 300 stattfand und zur Konversion des armenischen Königs Trdat III. und des Volks zum Christentum führte.

 

Swartnoz ist eine Ruinenstätte in der zentralarmenischen Provinz Armawir nahe Etschmiadsin mit den Resten einer Mitte des 7. Jahrhunderts errichteten, dem heiligen Gregor gewidmeten Kathedrale und dem Palast ihres Stifters, dem Katholikos Nerses III., der 641 bis 662 amtierte und mit dem Byzantinischen Reich in Verbindung stand. Seit dem Jahr 2000 gehört die neben dem gleichnamigen Dorf gelegene Ausgrabungsstätte zum UNESCO-Weltkulturerbeliste.

Der Name der Kathedrale wird allgemein auf himmlische Engel bezogen, die Gregor dem Erleuchter im Traum erschienen. Die „Kathedrale der Engel“ stand demnach in einem weiteren Sinn mit Schutzmächten, Engeln und ähnlichen himmlischen Wesen in Verbindung.

 

Chor Virap („tiefes Verlies“) ist ein armenisches Kloster in der Provinz Ararat in Sichtweite zur Grenze zur Türkei unterhalb des Berges Ararat (dem Nationalsymbol der Armenier) liegt.

Der Legende zufolge sperrte König Trdat III. im Jahre 288 n. Chr. auf der kleinen Anhöhe inmitten der Ebene des Araxtals Gregor den Erleuchter in eine Höhle ein und hielt ihn dort 13 Jahre lang gefangen, um ihn vom christlichen Glauben abzubringen.

Heute steht auf der Anhöhe ein kleines Kloster aus dem 17. Jahrhundert, das aus der Muttergottes-Kirche (Surb Astvatsatsin) von 1661 und der mehrfach wieder aufgebauten, ursprünglich vom Katholikos Narses III. dem Erbauer 642 gestifteten St.-Georg-Kapelle (Surb Gevork) besteht.

Die erste Kapelle hatte eine Bauform ähnlich der von einem Erdbeben zerstörten Kathedrale von Swartnoz. In ihr befinden sich zwei Löcher im Boden, durch die man in die Höhlenzelle, in der Gregor gefangen gehalten worden sein soll, sowie in eine ähnliche unterirdische Zelle hinabsteigen kann.

Über eine gewisse Zeit befand sich in Chor Virap ein theologisches Seminar und die Residenz des Katholikos.

Dauer: 6-7 Stunden

Preise für Gruppen- und Tagestouren

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