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Ganz so fromm sind die Armenier doch nicht

Ganz so fromm sind die Armenier doch nichtDie 12-köpfige Studienreise-Gruppe von Travelhouse besuchte vom 25. September bis 3. Oktober 2017 Armenien – das Land der Kirchen und Klöster, aber auch des Weins und Brandys.

Mit der Austrian Airlines flog die Gruppe zum Start der Studienreise nach Jerewan. Nach einer Stadtbesichtigung besuchten die Teilnehmenden das Kloster Chor Wirap. Dieses liegt wunderschön am Fusse des Mount Ararat – dem heiligen Berg der Armenier, der nun aber im Gebiet der Türkei liegt.

Armenien ist bekannt für seine Kirchen und Klöster. Doch ganz so «fromm» sind die Armenier nicht, denn das Land ist auch bekannt für Wein und Brandy. Davon überzeugte sich die Gruppe beim Besuch der «Ararat Brandy Factory» gleich selbst und degustierte einen 10-jährigen Weinbrand.

«Ein Highlight der Reise war für mich die Wanderung auf dem Mount Aragaz. Gemeinsam haben wir den fünften Gipfel bestiegen und waren etwa 4 Stunden unterwegs – da durfte zur Belohnung nebst der tollen Aussicht ein Schluck Brandy nicht fehlen», erzählt Elske Spanjerberg, Co-Manager S&O Northern & Eastern Europe Hotelplan Suisse.

Kirche und Weine – das ist Schweizern ja nicht so fremd. Sogar eine «armenische Schweiz» gibts: Die Stadt Dilidschan wird von Einheimischen wegen der idyllischen Lage so bezeichnet, sie liegt auf 1'500 Metern über Meer umgeben von Bergen und Wald. Die Studienreise-Gruppe erlebte sogar die Eröffnung von «Switzerland Tours» – das Reisebüro des Armenien-Agenten, das auf Ferien in der Schweiz spezialisiert ist. Die Filiale wurde im Chalet-Stil erbaut und auch Fondue, Raclette sowie Schokolade fehlten an der Feier nicht. Es erfüllte den Agentur-Chef mit Stolz, so viele Schweizer bei der Eröffnung dabei zu haben.

Zuletzt führte die Reise mit dem Zug nach Gjumri. Der Begriff «Holzklasse» ist in Armenien noch wortwörtlich zu verstehen. 

Der Zugführer ermöglichte den Teilnehmenden sogar einen Einblick in die Führerkabine. «Die Armenier sind sehr gastfreundlich. So durften wir den letzten Abend bei Verwandten unseres Agenten verbringen, selbstgebrannten Wodka und frisch gebackene Lavash probieren und haben zu armenischer Musik getanzt – ein toller Abschluss der Studienreise», sagt Caroline Fux, S&O Northern & Eastern Europe Hotelplan Suisse.

Mit dabei auf der Studienreise in Armenien waren, von links: Benedikt Blaser (Hotelplan Thun – Zentrum Oberland), Daniel Allemann (Chrisway Travel), André Wipfler (Globetrotter Basel), Kim Werlen (Lufthansa-Gruppe), Elske Spanjerberg (Travelhouse Glattbrugg), Brigitte Klose (Flugladen Bülach), Caroline Fux (Travelhouse Glattbrugg), Niels Jenne (Media Reisen), Louis Müller (Hotelplan Basel-City), Brigitte Schöpfer (Hotelplan Basel M-Parc), Ursula Wismer (Hotelplan St. Gallen) und Kathrin Stüssi (Hotelplan Spreitenbach).

Armenien – good to know:

  • Koriander ist oft Bestandteil der kaukasischen Küche. Wer keinen Koriander mag, merkt sich am besten das Wort «Hamem», um so im Restaurant auszudrücken, dass man keinen Koriander möchte: «No Hamem, please.»
  • Schach ist Nationalsport in Armenien und wird sogar an den Grundschulen als Fach unterrichtet.
  • Von Kirchen und Klosteranlagen hat man oft eine tolle Aussicht.
  • Die offizielle Landessprache ist Armenisch. Als Umgangssprache ist auch Russisch verbreitet, geschrieben wird aber in armenischer Schrift. In touristischen Betrieben und grösseren Ortschaften wird teilweise auch Englisch gesprochen.
  • Die Landeswährung in Armenien ist der Armenische Dram. 1 Franken sind ca. 500 Dram.

Armenien – things to do:

  • Eine Wanderung auf dem Mount Aragaz ist ein Highlight und unterwegs wird man mit tollen Aussichten belohnt.
  • Ein Halt am Sewansee für den Sonnenuntergang ist ein Must.
  • Armenische Weine und Cognacs sind äusserst schmackhaft – unbedingt probieren!
  • Das Kloster Chor Wirap am Fusse des Mount Ararat ist nicht nur aufgrund seiner Architektur, sondern auch wegen der wunderschönen Aussicht einen Besuch wert.

travelnews.ch

   

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