Flugstudienreise der VHS Karlstein nach Armenien

Rundreise ArmenienDie Flugstudienreise der VHS Karlstein führte vom 5. bis 13. Juni nach Armenien in ein weitgehend unbekanntes Reiseland jenseits der schneebedeckten kaukasischen Bergriesen. Armenien, ein Hochgebirgsland, ein Land, das genau an der geografischen, politischen und auch kulturellen Grenze zwischen Europa und Asien, zwischen Christentum und Islam liegt. Armenien war der erste christliche Staat der Welt. Bereits im Jahr 301 hat Armenien das Christentum als Staatsreligion angenommen und gilt somit als ältestes christliches Land der Welt.

Die Rundreise führte uns zu zahlreichen in herrlicher Landschaft errichteten frühchristlichen Kirchen und Klöstern. Wir reisten zunächst in den Norden Armeniens bis kurz vor die Georgische Grenze. Hier besuchten wir die in herrlicher Berglandschaft gelegenen Klöster Sanahin, Haghpat und das mit Fresken aus dem 13. Jhdt. ausgemalte Kloster Achthala. Weiter ging die Fahrt zum Sevansee auf 1900 m Meereshöhe, der zu den höchstgelegenen Seen der Welt zählt. Während einer sonnigen und wunderschönen Bootsfahrt über den See genossen wir herrliche Blicke auf das Sevankloster, das wir zuvor besucht hatten. Wir setzten die Rundreise fort nach Süden, fast bis zur iranischen Grenze.

Um das Kloster Tathev (1537m über Meeresspiegel) zu erreichen, mussten wir mit der 2010 errichteten 5,7 km langen Seilbahn in 15 Minuten in der 25 Personen fassenden Gondel fahren. Es soll die längste Seilbahn oder eine der längsten Seilbahnen der Welt sein. Die herrliche Lage des Klosters Tathev und die großartigen Rundbicke über die wilde Felslandschaft entschädigten uns für die lange Anreise. Auf der Rückfahrt nach Jerewan besuchten wir das Kloster Noravankh und das Kloster Chor Virap, zwei der schönsten Klöster Armeniens. Hinter dem Kloster Chor Virap liegt, fast zum Greifen nah, der gewaltige Ararat – ein atemberaubender Anblick. Wieder zurück in Jerewan erwartete uns eine moderne, pulsierende Großstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Natürlich durfte auch ein Besuch des Genozid-Denkmals oberhalb der Hauptstadt nicht fehlen. Den letzten Abend genossen wir auf dem herrlichen Platz der Republik mit seinen 2 stündigen Wasserspielen in Farbe und mit Musik. Am Sonntag nahmen wir im Zentrum der armenisch, apostolischen Kirche in Etschmiadsin an einem Gottesdienst mit dem Oberhaupt der armenischen Kirche, dem Katholikus teil. Nach einer erlebnisreichen Reise mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck flogen wir nach Hause.

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